Der universelle Interim-OP-Komplex von Bussman

Der universelle Interim-OP-Komplex von Bussman

Der Bau und die Entwicklung eines zeitweisen OP-Komplexes sind eine teure Angelegenheit. Das von Bussman entwickelte Baukonzept für einen universellen Interim-OP-Komplex basiert auf der Modularbauweise. Eine gute Alternative, auch hinsichtlich der Entwicklungs- und Produktionskosten, da diese von mehreren aufeinanderfolgenden Benutzern gemeinsam getragen werden.
Das flexible modulare Konzept kann genau an die gewünschte Kapazität und Funktionalität angepasst werden. Sie selbst bestimmen also die Zahl der Operationssäle. Neben den (poli-)klinischen OPs können in dem Komplex auch alle erforderlichen Nebenräume wie Aufwach-, Holding-, Steril- und Technikraum untergebracht werden. Auch Zahl und Größe dieser Nebenräume können selbstverständlich auf die gewünschte Zahl der OPs abgestimmt werden. Das Konzept erfüllt alle Voraussetzungen und die strengsten Anforderungen.

‘Professional award’ einzigartiges Betriebssystem

Speziell für den universellen Interim-OP-Komplex hat Bussman ein einzigartiges Betriebssystem entwickeln lassen. Das System macht zum Auslesen und zur Bedienung Gebrauch von iPads, die an einen mit KNX-Technologie betriebenen Server angeschlossen sind. Ende 2012 wurde Bussman für dieses System mit dem KNX-Professional-Award ausgezeichnet. Das Betriebssystem regelt alle Angelegenheiten wie Beleuchtung und Klima in OP, Holding- und Aufwachraum. Alle Alarmmeldungen können, auf Wunsch begleitet von einem Akustiksignal, auf dem Bildschirm angezeigt werden. Außerdem wird für jeden einzelnen OP die gesamte Geschichte, darunter Klima und Türbewegungen, registriert und protokolliert. Das System kann auf Wunsch an das Gebäudeverwaltungssystem des Krankenhauses gekoppelt werden. Das Personal kann über die eigenen iPads und Smartphones auf das System zugreifen und so im OP die eigene Musik abspielen.

Praxisbeispiel Interim-OP-Komplex

In der beiliegenden Zeichnung ist ein Praxisbeispiel dargestellt; ohne Verbindungsschleuse ist das Gebäude 24 m breit und 45 m lang. In diesem Beispiel wurde ein u-förmiger Gang angelegt, der mit den Funktionsräumen in Verbindung steht. Der Entwurf hängt von der von Ihnen gewünschten Kapazität ab, d. h. von der Zahl der Operationssäle und der damit zusammenhängenden Größe von Nebenräumen wie Holding-, Aufwach- und Lagerräumen. Wenn die vorhandenen Nebenräume in Gebrauch bleiben können und lediglich Operationssäle benötigt werden, wird natürlich nur dieser Teil des Gebäudes installiert. Ob der u-förmige Gang realisiert werden kann, hängt vom verfügbaren Raum ab. Gegebenenfalls kann auch ein gerader Gang in Betracht gezogen werden. Der Interim-Komplex ist dann nur 15 m breit; die Länge hängt von der gewünschten Kapazität ab. Im universellen OP-Komplex von Bussman sind im Prinzip alle Einrichtungen wie Zuluftdecke, Klimaschränke, Pendel, OP-Leuchten, hermetisch schließende Türen, und Trenntransformatoren enthalten; alle Komponenten stammen von renommierten Herstellern.